Motetten- und Orgelkonzert

Johann Sebastian Bach und Felix Mendelssohn Bartholdy stehen im Mittelpunkt dieses Motetten- und Orgelkonzerts. Das Programm verbindet Werke zweier Komponisten, zwischen denen trotz eines zeitlichen Abstands von mehr als einem Jahrhundert eine enge musikalische Beziehung besteht.

Von Johann Sebastian Bach erklingen zwei seiner Motetten: „Der Geist hilft unser Schwachheit auf“ BWV 226 und „Jesu, meine Freude“ BWV 227. In ihnen verbindet Bach biblische Texte und Choralsätze mit unterschiedlichen Formen mehrstimmiger Chormusik.

Felix Mendelssohn Bartholdy war mit Bachs Musik seit seiner Jugend vertraut und setzte sich zeitlebens für dessen Werke ein. Seine Aufführung der Matthäuspassion im Jahr 1829 wurde zu einem wichtigen Ausgangspunkt für die Bach-Rezeption des 19. Jahrhunderts.

Mit „Warum toben die Heiden“ op. 78 Nr. 1, seiner Vertonung des 2. Psalms, erklingt im Konzert ein Werk Mendelssohns, in dem sich diese Auseinandersetzung mit älteren Traditionen der Kirchenmusik widerspiegelt. Außerdem hören Sie „Jauchzet dem Herrn, alle Welt“, Psalm 100, sowie „Denn er hat seinen Engeln befohlen über dir“, Mendelssohns Vertonung von Versen aus Psalm 91.

Orgelwerke von Bach und Mendelssohn ergänzen das Programm und führen die Gegenüberstellung der beiden Komponisten auch instrumental fort.